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Städte im Wachstumsstress

Wie kann Wohnen bezahlbar bleiben – welchen Reformbedarf gibt es im Bodenrecht?

Muss der Umgang mit Grund und Boden politisch neu geregelt werden?
Die massiv steigenden Bodenpreise führen in den Städten zu extremen Mietpreissteigerungen,
Spekulation und damit zu zunehmender sozialer Ausgrenzung.
Sprengstoff für eine Spaltung unserer Gesellschaft?
Zusammen mit dem MAIV – dem Münchner Architekten und Ingenieurverein – lädt der VBI zu
dieser Vortragsveranstaltung ein. Wir bieten damit eine Abrundung des Ingenieuretages der
Bayerischen Ingenieurekammer-Bau.

Stephan Reiß-Schmidt, bis Anfang 2018 Stadtdirektor und Leiter der Hauptabteilung Stadtentwicklungsplanung
im Referat für Stadtplanung und Bauordnung der Landeshauptstadt
München, wird durch einen Impulsvortag in das Thema einführen.
Danach ist einer intensiven Debatte aller Teilnehmer Raum gegeben.

Ab ca. 19:15 Uhr erwartet uns ein gemeinsames Abendessen in den „Münchner Stubn“, bei
dem die Gespräche fortgesetzt und die Kontakte intensiviert werden können.
Herzlich laden wir Sie im Namen des Landesvorstandes und des Kuratoriums VBI-Forum ein
und freuen uns auf auf einen anregenden Abend mit Ihnen.
Ihre Lebenspartner, Mitarbeiter und andere Interessierte sind uns herzlich willkommen.
Der Kostenbeitrag für die Veranstaltung incl. Abendessen und Getränke beträgt € 50,00 je
Person.

Die Teilnehmerzahl ist begrenzt.

Bitte nutzen Sie für Ihre Anmeldungen nachstehenden Link
https://events.vbi-bayern.de/registration/add/117

VBI – Forum
Veranstaltung am Freitag, 18.01.2019 um 17:30 Uhr
Hotel Cristal, Schwanthalerstraße 36, München (Nähe Hauptbahnhof)

Mit herzlichen Grüßen
Prof. Ing. grad. Gert Karner (VBI) – Gero Hoffmann (MAIV)

Sanierung und Erweiterung Inselhalle Lindau – Weihnachtsfahrt

Liebe Mitglieder,
die 1981 erbaute Inselhalle in Lindau wurde saniert und erweitert. Die 2010 gestellte Wettbewerbsaufgabe sah vor, den bestehenden Saal der 10.360 m² großen Inselhalle zu erhalten und ihn um eine neue Nutzung zu erweitern. Auer + Weber, München konnten den Wettbewerb für sich entscheiden, die Beauftragung erfolgte 2014. Das Konzept der Architekten war einfach und prägnant – sie wollten den Saal von außen durch polygon gefaltete Dachflächen ablesbar machen und das Gebäude um ein Foyer erweitern, das sich ebenfalls unter dem prägnanten Dach zu einem gesamten Bild verbindet.
Als Hülle, die das Gebäude komplett umgibt, sahen die Architekten kupferfarbene Aluminiumbleche vor. Dach ebenso wie Fassade sind damit eingedeckt. Dadurch wird die Inselhalle zu einer homogenen Skulptur.
Die Sanierung wurde auch dafür genutzt, die Erschließung und die Raumaufteilung neu zu organisieren. Alle Räume gruppieren sich um den zentralen großen Saal. Ein neues, großzügiges Foyer, über das der Hauptzugang zum großen Saal erfolgt, bildet den Schwerpunkt der Inselhallenerweiterung

(Quelle: www.dbz.de)

Für Samstag, den 15.12.2018 möchten wir Sie herzlich zu einer Exkursion mit Besichtigung der Inselhalle in Lindau und einem anschließenden, stimmungsvollen Besuch auf der Lindauer Hafenweihnacht einladen. (https://www.lindauer-hafenweihnacht.de/) Geführt werden wir durch Mitarbeiter der Lindauer Tourismus und Kongress GmbH.

Abfahrt: 12:00 Uhr, Hauptbahnhof München, Arnulfstr. Gegenüber Hotel Eden+Wolff; Rückankunft in München: ca. 21:00 Uhr
Der MAIV übernimmt die Buskosten.
Wir bitten um Anmeldung per E-Mail oder postalisch
bis spätestens Montag, den 28.11.2018.

Hochschule München, Fakultät für Design

Sanierung und Erweiterung des Gebäudes an der Lothstraße 17 (ehem. Zeughaus)

Liebe Mitglieder,

der denkmalgeschützte Bau aus der Maximilianszeit (Baujahr 1866) beherbergt die Fakultät für Design der Hochschule München. Ziel des Konzeptes war es, die verloren gegangene Raumkomposition des Gebäudes wiederherzustellen und mit wenigen gestalterischen Mitteln an die neue Nutzung anzupassen. Dafür wurde das Gebäude auch um einen Ausstellungspavillon erweitert. Auf einer Fläche von nun etwas mehr als 6000 Quadratmetern konnten moderne Lehr- und Arbeitsflächen realisiert werden. Die Fachrichtungen Industrie-, Foto- und Kommunikationsdesign haben nun eine gemeinsame Adresse und optimale Arbeitsbedingungen. Das mehr als 140 m lange Gebäude hat eine bewegte Geschichte mit wechselnden Nutzungen und einigen Kriegsschäden hinter sich. Die Umbauten des 20. Jahrhunderts wurden zum großen Teil rückgebaut und vorhandene Schadstoffe fachgerecht beseitigt. Eine hohe Priorität bei der Planung hatten dabei die Belange des Denkmalschutzes, energetische Aspekte und die Barrierefreiheit.

Der Erweiterungsbau etabliert am Kreuzungspunkt der zwei Bewegungsachsen im Gebäude, im ehemaligen Ehrenhof, das räumliche Zentrum der Fakultät und verbindet mit einer offen durch den Raum geführten Brücke die beiden Flügelbauten. An diesem frequentierten und doch konzentrierten Ort wurde eine Präsentations- und Veranstaltungsfläche der Hochschule realisiert. Ein mehrfach gefaltetes Dach, das über die umlaufende Glasfassade auskragt, lässt die

Raumgrenze zum Hof des Altbaus verschwimmen. Altbau und Erweiterung begegnen sich hier selbstbewusst, ohne die Wirkung des anderen zu beeinträchtigen.

Den Umbau des Altbaus prägen drei Materialien: ein rustikaler Dielenboden, Einbaumöbel aus graubraunen Holzwerkstoffplatten und rohe Aluminiumoberflächen an Brüstungen und Türen. Alle wirken rau, beinahe unfertig und fügen dem weiß verputzten Innenräumen des Altbaus eine kräftige, prozesshafte Gestaltungsebene hinzu. Die robusten Oberflächen bieten den Studenten und Lehrenden eine Reibungsfläche, die zum kreativen Arbeiten anregen will, ohne bereits dessen Richtung vorzugeben.

(Quellen: www.staab-architekten.com und www.stbam2.bayern.de)

Der Entwurf für die Erweiterung und Sanierung der Gebäude stammt vom Architektenbüro Volker Staab aus Berlin. Weitere Planungsbeteiligte waren u. a. die Büros Barthel und Maus, Koscheinz + Partner, Obermeyer, Levin Monsigny und Dr. Heinekamp.

Zu einer Führung durch das im Sommer 2018 fertig gestellte Projekt laden wir Sie am

am Donnerstag, den 29. November 2018 um 15:30 Uhr

herzlich ein.
Treffpunkt ist der Haupteingang an der Lothstraße.

Die Führung übernehmen Herr Jan Holländer, der Projektleiter des Architekturbüros Volker Staab und Frau Barbara Schneider, zuständige Abteilungsleiterin des Staatlichen Bauamtes München 2.

Wir bitten um Anmeldung per E-Mail oder Brief bis spätestens Freitag, den 23. November 2018.

Gero Hoffmann
Architekt – Regierungsbaumeister
1. Vorsitzender